Finnisch Lappland – Januar 26
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Aktualisiert: vor 7 Stunden
Wenn im Januar 2026 unser Flugzeug in Ivalo – dem nördlichsten Flughafen der EU – landet, empfängt uns Finnisch Lappland mit klarem Himmel und klirrender Kälte. Schon bei der Ankunft liegt dieses besondere Gefühl in der Luft: Weite, Stille und die Hoffnung auf Nordlichter. Nur rund 30 Minuten später erreichen wir Saariselkä, unseren Ausgangspunkt für eine unvergessliche Schneeschuhwoche.

Bereits am ersten Abend werden wir belohnt. Nach einem Welcome Drink brechen wir zu einer ersten Winterwanderung auf.
Im Urho-Kekkonen-Nationalpark tanzen die Polarlichter über den Himmel – ein magischer Auftakt, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am zweiten Tag meistern wir trotz kräftigem Wind den Aufstieg auf den Iisakkipää.
Die verschneite Fjelllandschaft wirkt rau und ursprünglich.
Nach der Tour wärmen wir uns in einem urigen Lokal bei heisser Schokolade oder „Kuuma mehu“ auf – ein perfekter Abschluss eines intensiven Tages in der Winterwildnis.
Tag drei führt uns nach Kiilopää. Auf einer abwechslungsreichen Rundwanderung stapfen wir durch Tiefschnee, entdecken Rentiere und erleben eindrücklich, wie sich Nebelschwaden über die weiten Fjells legen – ein stiller, fast mystischer Moment.
Ein weiteres Highlight erwartet uns am vierten Tag in Inari. Auf dem Weg zur Pielpajärvi Wilderness Church wandern wir durch eiszeitlich geprägte Wälder und vorbei an zugefrorenen Seen. Am Nachmittag tauchen wir im Siida Museum in die faszinierende Kultur der Samen ein und erhalten spannende Einblicke in das Leben im hohen Norden.
Am fünften Tag besteht optional die Möglichkeit zu einem Schlittenhundeausflug – ein rasantes Abenteuer durch die weite Winterlandschaft.
Direkt vom Hotel aus starten wir am sechsten Tag Richtung Süden, stets entlang der Grenze des Urho-Kekkonen-Nationalpark. Unser Ziel ist eine lokale Rentierfarm. Dort erfahren wir aus erster Hand Wissenswertes über diese beeindruckenden Tiere und ihre Bedeutung für die Region und Menschen.
Am siebten Tag erkunden wir die Umgebung von Tankavaara, dem bekannten Goldgräberdorf. Eine traumhafte Rundtour durch tief verschneite Wälder und offenes Fjellgelände lässt noch einmal echtes Lappland-Feeling aufkommen. Der Besuch im Goldmuseum rundet diesen erlebnisreichen Tag ab.
Bevor wir am achten Tag Abschied vom hohen Norden nehmen, besuchen wir noch einen Husky-Kennel bei Nomadic Naali – ein letzter berührender Moment mit den Tieren des Nordens.
Diese Woche in Finnisch Lappland war geprägt von eindrücklichen Naturerlebnissen, herzlichen Begegnungen und einer wunderbaren Gruppe. Es war eine besondere Reise – und ganz sicher nicht meine letzte im hohen Norden.
































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